Kulturjahr Sucht

Kulturjahr Sucht

Darf man Kunst als Methode der Suchtprävention nutzen? Und kann das funktionieren?

Diesen Fragen ging die Landeshauptstadt Dresden seit Anfang des Jahres 2017 unter dem Titel „Kulturjahr Sucht“ nach.

Im Laufe des Jahres 2017 fanden an verschiedenen Orten Dresdens zahlreiche Veranstaltungen sowie künstlerische Projekte statt, die sich mit riskantem Suchtmittelkonsum auseinandersetzten und leicht zugänglich, informierend und auf emotionale Weise für dieses Thema sensibilisierten.

Deutschlandweit wurde damit erstmals eine Schnittstelle zwischen Kunst und Kultur sowie Suchtprävention geschaffen. Aus über 20 Einreichungen wurden 15 Projekte ausgewählt, sich mit ihren Ideen und Konzeption an der Arbeit dieser Schnittstelle zu beteiligen.

Bei der Umsetzung der Ideen wurden die Kulturproduzentinnen und -produzenten von der Projektschmiede gemeinnützige GmbH im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden inhaltlich und finanziell unterstützt. Die Mittel für das Themenjahr wurden von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung gestellt.

Nach dem erfolgreichen Modellversuch im Jahr 2017 setzt die Landeshauptstadt Dresden das innovative Kulturjahr Sucht in diesem und im nächsten Jahr fort.

Das kreative und niedrigschwellige Programm zur Suchtprävention ist bislang einzigartig in Deutschland. Die Kultopia gGmbH koordiniert das Kulturjahr 2018/19 im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden.